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Bleeding Edge of KVM Virtualization

Was ich immer schon mal schreiben wollte: Seit ein paar Monaten hilft mir das Repository von Daniel Baumann das jeweils neueste aus der qemu-kvm Welt (produktiv) unter Ubuntu zu nutzen. Daneben gibt es auch aktuelle Versionen von libvirt und virt-manager.

Beeindruckend stabil das ganze.

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Jeder erste Sonntag im Monat

Wer sich wundert, warum er am ersten Sonntag im Monat ganz früh morgens aus dem Bett geklingelt wird, hat vermutlich ein Debian oder Ubuntu System und Probleme mit dem Soft-Raid.

Auf diesen Systemen führt cron um 00:57 (wie gesagt nur am ersten Sonntag im Monat) einen Check der Soft-Raid Partitionen durch. Eine wichtige Maßnahme – werden dadurch doch recht früh Fehler am IO-System (Bad Blocks etc.) aufgedeckt (und nicht erst wenn es zu spät ist).

md: data-check of RAID array md0
md: minimum _guaranteed_  speed: 1000 KB/sec/disk.
md: using maximum available idle IO bandwidth (but not more than 200000 KB/sec) for data-check.
md: using 128k window, over a total of 48829440 blocks.

BTW: Bei RedHat/Centos wird der gleiche Check über cron.weekly (jeden Sonntag 4:22) ausgeführt. Manuall triggert man einen solchen Check über:

echo check > /sys/block/md0/md/sync_action
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Ubuntu: SNMP IfSpeed Bug

Wegen unzureichender Zugriffsrechte kann der SNMP-Daemon die NIC-Geschwindigkeit nicht auslesen und setzt sie (merkwürdigerweise) auf 10MBit (10000000). Der Bug ist auch schon etwas älter. Ohne jetzt lange gesucht zu haben lasse ich snmpd einfach als root laufen (RedHat macht das ja auch ;)) – dann werden die Werte wenigstens richtig ausgelesen.

Die aktuelle Verbindungsgeschwindigkeit von Netzwerkinterfaces korrekt per SNMP auszulesen hat mir schon öfters Nerven gekostet: Hin und wieder taucht das Problem mit den 10MBit auch bei Bonding-Interfaces auf (z.B. bei der Astaro-Firewall).

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Libnotify for Mozilla

Nur eine kleine banale Notiz am Rande: Die Libnotify-Extension funktioniert seit Version 0.1.4-beta auch mit dem Thunderbird 3 unter Ubuntu.

Damit klinkt sich Thunderbird in das Notify System von Ubuntu/Gnome ein und liefert nette Mail-Notification-Popups auf den Desktop…

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Wo bin ich?

Um schnell herauszubekommen was genau für ein OS bzw. welche Version auf einer Remote-Maschine läuft schreibe ich jetzt mal die zugehörigen Befehle auf…

Quick and dirty:

# Funktioniert zumindest mit Centos, Redhat, Fedora, Ubuntu, Debian
cat /etc/issue
Ubuntu 8.04.3 LTS \n \l

(/etc/issue ist ein Template welches vom System für den Login-Prompt verwendet wird. Je nach Distribution werden dort z.B. noch Kernelversion und Architektur angezeigt, daher werden auch u.U. noch ein paar Platzhalter ausgegeben…)

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Ubuntu aufräumen

Nach diversen apt-sessions (z.B. dist-upgrade) sammeln sich allerhand Restbestände von alten Paketen an. Folgendes mache ich immer um ein wenig aufzuräumen. Nutzung auf eigene Gefahr!

# Folgende Kommandos als Superuser
sudo su

# Paketdownloads entfernen
apt-get clean

# Nicht benötigte Pakete entfernen
apt-get autoremove

# Reste (z.B. Konfigurationsdateien) von bereits deinstallieren Paketen entfernen
dpkg -l | grep ^rc | cut -d ' ' -f3 | xargs dpkg -P    

Das ganze sollte auch unter Debian klappen…

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Adobe Flash 10 unter Ubuntu 64bit

Der mitgelieferte Flash-Player (9) aus dem Ubuntu Repository machte bei mir bei vielen Sites Probleme: Spiegel Online- oder auch youtube-Videos wurden gar nicht oder nicht richtig dargestellt und spielten mitunter auch keinen Ton.

Seit geraumer Zeit gibt es auch den Flash Player 10 für Linux. Für die 64bit Version allerdings bisher nur als Release-Candidate (RC) in den Adobe-Labs. Mittlerweile gibt es auch die Version 10.1: Link.

Die Installation des RC ist sehr trivial:

wget http://download.macromedia.com/pub/labs/flashplayer10/libflashplayer-10.0.22.87.linux-x86_64.so.tar.gz
tar xvfz libflashplayer-10.0.22.87.linux-x86_64.so.tar.gz
mkdir -p ~/.mozilla/firefox/plugins
mv libflashplayer.so ~/.mozilla/firefox/plugins

Anschliessend Firefox neu starten. Bisher klappt damit alles einwandfrei. Einen evt. bereits installierten Flash-Player sollte man vorher über den Paketmanager deinstallieren.

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freenx: Remotedesktop für Ubuntu

freenxNachdem ich mittlerweile versuche Ubuntu auch produktiv zu nutzen, fehlte mir noch eine Art “Remotedesktop” um von meinem Windows-Client auf den Ubuntu Desktop zugreifen zu können. Früher habe ich immer den X-Client von Cygwin genutzt aber über “langsame” Verbindungen ist das nicht praktikabel und XDMCP übers Netz ist einfach zu unsicher.

Bevor ich mir wieder VNC angetan habe bin ich zum Glück auf freenx gestoßen. Um nur einige Features zu nennen: Die Installation ist unproblematisch, die Auflösung lässt sich im Client beliebig einstellen, es ist sauschnell und komfortabel. Zwischenablage und Drucker können genutzt werden (zugegeben: Drucken habe ich noch nicht ausprobiert). Als Bonus ist das ganze standardmässig per SSH verschlüsselt.