Ubuntu 12.04 Precise: Kernel 3.8 mit LTS Support

Ubuntu 12.04.3 wird den Kernel 3.8 aus Quantal enthalten. Noch ist 12.04.3 nicht verfügbar, aber das Meta Package existiert schon:

sudo apt-get install linux-generic-lts-raring

Damit hat man auf seiner Ubuntu Longterm einen aktuellen Kernel (u.a. mit mdadm TRIM Support).

Eine Sache ist mir aber noch aufgefallen. Es scheint so zu sein, dass neuere Kernel-Header keine version.h mehr enthalten. Dadurch gibt es dann z.B. noch Probleme beim Bauen von Kernel-modulen (z.B. drbd8) mit module-assistant. Es kommt dann die Meldung dass die Kernel Header des aktuellen Kernels fehlen würden. Folgendes hat mir dann geholfen:

cp /usr/include/linux/version.h /usr/src/linux/include/linux/

DRBD 8.4.3 on Ubuntu 12.04/12.10

DRBD 8.4.3 has some great speed improvements. To take advantages of it use the following steps to build and upgrade the ubuntu packages (thanks to icamargos repository).

apt-add-repository ppa:icamargo/drbd
apt-get update
apt-get upgrade drbd8-utils
apt-get install drbd8-module-source
module-assistant auto-install drbd8

after reboot you should see the new version:

root@nas4-1:~# cat /proc/drbd 
version: 8.4.3 (api:1/proto:86-101)

Update: Hint for using this module with acutal kernel releases.

neuer Homeserver/NAS

Mein „altes“ Gehäuse und die enthaltene noch ältere CPU nebst Board haben einen Nachfolger erhalten. Der VDR und damit die TV Karte wird nicht mehr benötigt – daher muss es auch nicht mehr unbedingt ein HTPC Formfaktor sein. Der Server dient bei mir hauptsächlich als NAS und VDSL Router.

Folgend die Einkaufsliste:

  • Lian-Li PC-Q18 (4xSATA HotSwap Backplane)
  • ASUS P8H77-I Mini-ITX (2xSATA3 + 4xSATA2!)
  • INTEL Core i3-2120T 2600MHz 3M BOX
  • KINGSTON HyperX 16GB DDR3 1600MHz 2x8GB
  • 1x SAMSUNG SSD 830 64GB SATA 2,5z SATA III
  • 2x WD Desktop Green 3TB SATA 6Gb/s
  • 2x WD Desktop Green 2TB SATA 6Gb/s (aus der alten Kiste)
  • extra Gigabit Ethernet PCIe („Router“)
  • BeQuiet BN103 (300W)

Das Board ist meines Wissens z.Zt. eines der ganz wenigen mit 6 SATA Ports (davon 2 mit SATA3 6GB/s, für die SSD). Das Gehäuse ist sehr gut verarbeitet und glänzt mit der eingebauten SATA Backplane. Da sich das Gehäuse „schraubenlos“ öffnen lässt ist ein schneller Plattenwechsel kein Problem (wenngleich er auch hoffentlich selten vorkommt).

Auf dem Server läuft jetzt ein Ubuntu Server 12.04 und mittels KVM Virtualisierung ein Firewall/Router (derzeit Astaro UTM9 Home).

SATA Backplane. Die SSD befindet sich ganz unten (unter dem 3,5″ HDD)
das Board
the Front

 

Tools 2012

Einige unsortierte Tools für Ubuntu/Debian Linux die ich nicht vergessen möchte:

  • pdfshuffler – PDFs sortieren, zusammenfügen, trennen
  • gpsprune – GPS Tracks bearbeiten. Insbesondere das komprimieren (reduzieren von Punkten) von Tracks ist hiermit für mich einfacher als mit gpsbabel
  • sqliteman – SQLite Datenbank Administrator
  • gpick – Color Picker Tool

Ubuntu: CDROM als APT Repository

Um mal schnell die Ubuntu CD im Laufwerk als APT-Repository hinzuzufügen, hilft folgendes Kommando:

sudo apt-cdrom add

Mir passiert es z.B. öfter, dass ich vergesse bei der Installation das Paket „vlan“ mit zu installieren und stehe dann ohne Netzwerk da…

Ubuntu: KeePass & mono

Folgende mono-Librarys müssen nachinstalliert werden damit KeePass mit mono unter Ubuntu läuft:

sudo apt-get install \
libmono-system-runtime2.0-cil \
libmono-winforms2.0-cil

nmon: Linux Performance Monitor

Nmon ist ein gutes Tool um sich auf der Konsole schnell einen Überblick über eventuelle Performanceprobleme zu verschaffen. CPU Auslastung, Netzwerk, IO Daten/Laufwerke, Prozesse etc. werden übersichtlich und z.T. grafisch dargestellt. Es gibt sogar auch eine CPU Langzeitstatistik welche auf der Console (!) einen „schönen“ Graphen zeichnet – nicht unbedingt ein Mehrwert aber nett anzusehen ;).

Bei Ubuntu ist „nmon“ in den Standard-Repositories enthalten, bei Centos/RHEL leider nicht.

Firefox 4 RC

Habe mir soeben den Release Candiate von Firefox 4 installiert. Bis jetzt alles sehr positiv. Er fühlt sich vorallem spürbar schneller an als der Vorgänger. Firefox Sync ist jetzt integriert. Schade ist allerdings, dass sich unter Ubuntu/Linux die Tabs und die Menüleiste nicht so verhalten wie bei der neuen Version unter Windows.

Praktisch sind die neuen „App“-Tabs mit denen man häufig benötigte Seiten „anpinnen“ kann. Dabei fällt auf, das OpenNMS noch kein Favicon hat 😉

Ubuntu/Centos: /bin/sh Unterschiede

Mal wieder Zeit verplempert: Wenn man Shell-Scripts programmiert sollte man wissen welchen Interpreter man verwendet. Etwas achtlos verwendet man meist den Shebang „#!/bin/sh“. /bin/sh ist meist nur ein Link auf die jeweilige Default-Shell der Distribution.

Unter Centos/RedHat ist /bin/sh ein Link auf /bin/bash (die Bourne-Again-Shell):

[root@centos ~]# ls -la /bin/sh
lrwxrwxrwx 1 root root 4 Apr 28  2010 /bin/sh -> bash

Unter Ubuntu/Debian hingegen verlinkt /bin/sh auf /bin/dash (Debian-Almquist-Shell).

root@debian:~# ls -la /bin/sh
lrwxrwxrwx 1 root root 4 2010-11-02 16:47 /bin/sh -> dash

Aufgefallen ist mir der Unterschied beim Verwenden der Bash-Variable $UID. Die dash enthält diese Variable nämlich nicht. Weitere Unterschiede sind mir bisher nicht bekannt (habe aber auch nicht danach gesucht).