Archiv der Kategorie ‘Tools’

Nachtrag: VLC WM-Streaming

19. Juli 2010

Nur damit ich die Kommandos in 4 (oder 2) Jahren nicht vergesse:

#ARD
cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=690000000 :dvb-bandwith=8 :program=256 \
--sout '#standard{access=http,mux=ogg,dst=0.0.0.0:8080}'
#ZDF
cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=586000000 :dvb-bandwith=8 :program=514 \
--sout '#standard{access=http,mux=ogg,dst=0.0.0.0:8080}'
#Eurosport (Update)
cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=722000000 :dvb-bandwith=8 :program=16420 \
--sout '#standard{access=http,mux=ogg,dst=0.0.0.0:8080}'

Das Paket für den VLC ohne GUI unter Ubuntu heißt “vlc-nox”. Damit wird das Signal vom DVB-T USB-Stick im Raum Düsseldorf per HTTP Port 8080 im lokalen Netz verteilt. Bei vielen Clients sollte man lieber per Multicast streamen…

Update: Es gibt doch tatsächlich noch ein paar Tour-de-France gucker heute, daher auch noch das Kommando für Eurosport.

Passwörter generieren (mit gnome/zenity)

12. April 2010

Immer mal wieder benötige ich eine Reihe neuer Passwörter. Da ich zu faul bin diese selbst zu generieren, lasse ich das besser machen. Dafür kann man z.B. makepasswd verwenden. Für die Bereiche wofür ich die Passwörter brauche reicht mir eine übliche Entropie völlig.

Da ich Gnome benutze habe ich mich gefragt, ob es nicht eine einigermaßen elegante Möglichkeit gibt, die generierten Passwörter “grafisch” auszugeben.

Gibt es: zenity ist ein Tool mit dem man von der Kommandozeile aus verschiedene Dialoge zur Interaktion mit Scripten etc. öffnen kann. So gibt es z.B. Messageboxen, Textabfragen etc. Eine gute Übersicht findet sich hier. Ich habe mich für die Listenansicht entschieden, da man dort einfach per Copy+Paste an den Text kommt. Hier das komplette Kommando:

makepasswd --count 24 | \
zenity --list --editable --title "Passwörter" --column Password --height 400

inotifysync: Clusternodes synchronisieren

23. März 2010

Möchte man die Daten von Cluster-Nodes auf einem gemeinsamen Stand halten gibt es viele Möglichkeiten. Handelt es sich um eine Read-Only Anwendung werden die zugehörigen Dateien meist über einen Master gepflegt und von dort verteilt. Dafür kann man z.B. rsync nehmen – periodisch ausgeführt synchronisiert es zuverlässig die Nodes mit dem Master. Das Problem mit rsync: Die Synchronisation findet nur periodisch statt und nicht live. Außerdem ist bei größeren Datenmengen die Last während der Synchronisation recht hoch.

Warum also nicht nur das synchronisieren was auch synchronisiert werden muss? Genau dafür gibt die inotify-Schnittstelle am Linux-Kernel. Mit entsprechenden Tools überwacht es ganze Dateibäume auf Änderungen und führt bei Bedarf Aktionen aus.

Also habe ich mir ein Script gebastelt welches 1. ein bestimmtes Verzeichnis überwacht und 2. nur die geänderten Dateien/Verzeichnisse unmittelbar mittels ssh verteilt. Voraussetzungen: ssh, scp und inotifywait (enthalten bei den meisten Distributionen im Paket “inotify-tools”). SSH sollte über public keys authentifizieren. Im Kopf von inotifysync.sh müssen die Ziel-Nodes eingetragen werden (diese ändern sich wohl nicht so häufig). Alternativ kann auch eine Datei mit den Ziel-Nodes verwendet werden.

Download: inotifysync.sh

Folgendes Beispiel überwacht das Verzeichnis /home/cluster/htdocs auf Änderungen und synchronisiert diese in das Verzeichnis /var/www/cluster/htdocs auf dem jeweiligen Node:

./inotifysync.sh /home/cluster/htdocs /var/www/cluster/htdocs \
>> /home/cluster/log &

Die Logausgaben werden in die Datei /home/cluster/log geschrieben und das ganze mittels “&” in den Hintergrund geschickt.

Hinweis: Etwas bash Erfahrung sollte man beim Einsatz dieses Scripts schon haben. Einsatz erfolgt natürlich auf eigene Gefahr ;)

Multitail

7. Februar 2010

Hatte ich früher oft im Einsatz – ist aber irgendwie in Vergessenheit geraten: Multitail. Es bietet nicht nur farbige Syslogausgabe sondern auch viele nette Features: mehrere Fenster, Suche, Markierungen, Alerts – um nur die wichtigsten zu nennen. Bei Debian ist es im Paketmanager, für Redhat/Centos gibt es Pakete bei Dag Wieers.

Zugegeben: Für die schnelle Analyse zwischendurch (“tail -f”) ist mir die Bedienung etwas zu gewöhnungsbedürftig. Für bestimmte Logausgaben (welche z.B. dauerhaft in einem Screen laufen) ist es genial.

Browser Clipboard

23. November 2009

In modernen Browsern ist mittlerweile der Zugriff auf die Zwischenablage nicht mehr erlaubt (aus gutem Grund). Möchte man aber den Benutzern seiner Webapplikation zumindest das schreiben in die Zwischenablage ermöglichen, gibt es einen Workaround: Der Umweg führt über das Adobe Flash Plugin…

Der Link zum Script: Zeroclipboard. Nicht das ich das jetzt unbedingt bräuchte – aber man weiß ja nie.

Astaro Free for Business

17. November 2009

Interessanter Schachzug: Astaro bietet ab sofort auch für das kommerzielle Umfeld eine kostenlose Software-Editon seiner Firewall an: die Essential Firewall Edition.

Die wichtigsten Funktionen sind an Board. Natürlich fehlen ihr aber Premium-Features wie HTTP-Filter, Mail-Filter und Anti-Virus etc. Auch sollte man für den professionellen Einsatz den Vorteil der Astaro-Hardware-Applicances nicht unterschätzen. Interessierte können sich im übrigen gerne hier melden ;) .

Quelle

Weave 1.0 Beta

17. November 2009

Soeben erinnert mich Firefox daran, dass sich das Weave-Addon der Version 1.0 annähert: 1.0 Beta ist jetzt verfügbar.

Das Update war soweit problemlos. Wenn man wie ich einen eigenen Server verwendet, sollte man einen Apache-Alias für die 1.0 Version anlegen:

Alias /1.0 /var/www/vhosts/example.com/httpdocs/weaveserver/server/0.5/index.php

Das Addon ist wirklich genial; wie oft habe ich mich geärgert, dass ein bestimmter Bookmark nur im Büro verfügbar und ein bestimmtes Passwort nur in der Browsersession auf dem Notebook gespeichert ist.

Mittlerweile gehe ich auch ganz anders mit Bookmarks bzw. ganzen Sessions um: Habe ich früher eine Session vor dem nach Hause gehen mühsam in Bookmarks gespeichert, schließe ich jetzt einfach den Browser und arbeite mit den gleichen geöffneten Tabs am Notebook weiter… Und noch etwas kann man nicht oft genug erwähnen: Die Bookmarks/History etc. gehören nur mir.

Duplicity: Verschlüsseltes Remote-Backup

11. November 2009

Derzeit bin ich auf der Suche nach einem geeignetem Weg um meinen Homeserver ins Rechenzentrum zu sichern. Zunächst ist mir natürlich rsync over ssh eingefallen, aber ich hätte die Daten gerne auf der Remote-Seite verschlüsselt abgelegt… Mit TrueCrypt lokal einen Backup-Container anlegen und dann per rsync sichern? Zu unflexibel. Auf der Remote-Seite einen TrueCrypt Container anlegen? Toll, mindestens jeder root-user kommt ran ;)

Was sich als Ideal herausstellt ist das Tool “duplicity“. Mir ist es irgendwann schon mal aufgefallen da es bei der Synchronisation mit Amazon S3 auch auf librsync setzt. Das es auch verschlüsselt war mir irgendwie entfallen.

Um nur ein paar Features zu nennen: Verschlüsselung mittels gnuPG, Vollsicherung, Incrementelle Sicherung. Dabei setzt es wie gesagt auch die Trafficschonende rsync library ein.

Der Clou sind aber auch die unterstützten Backends/Transportwege. Neben ssh und ftp tauchen auch u.A.  AmazonS3 und sogar IMAP in der Liste auf…

Das werde ich auf jeden Fall testen!

Cookies manipulieren

17. September 2009

Bisher habe ich immer livehttpheaders als Firefox-Addon zur Cookieinspektion benutzt.

Gerade finde ich eine nette Erweiterung für den (sowieso schon absolut genialen, tollen) Firebug: Firecookie.

firecookie

HDD spindown check

12. September 2009

Nachdem ich meine Platten jetzt schlafenlegen kann, würde ich auch gerne wissen wann und ob dies erfolgt…

# Usage
 
Output state:
./check_hdd_spindown.sh /dev/sda /dev/sdb /dev/sdc
 
Log state into file:
./check_hdd_spindown.sh /dev/sda /dev/sdb /dev/sdc >> /var/log/spindown.log &
#!/bin/sh
 
while [ 1 ]
do
        i=0
        for DRIVE in $*
        do
                DATE=`date +"%Y-%m-%d %H:%M:%S"`
                RESULT_OLD=${RESULT[i]}
                RESULT[$i]=`hdparm -C $DRIVE | grep state`
 
                if [ "$RESULT_OLD" != "${RESULT[i]}" ]
                        then echo $DATE $DRIVE ${RESULT[i]}
                fi
 
                i=$i+1
        done
 
        sleep 5
done